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Die drei standen noch in der Küche beim Kräuterputzen und hatten den merkwürdigen Fremden schon beinahe vergessen, weil es immer sehr lustig zuging, wenn sie so in der Küche zugange waren. Draußen dämmerte es, als der Fremde endlich das Arbeitszimmer verließ.
Mit seinem bedächtigen Gang und seiner sanften aber alles durchdringenden Stimme sagte er: „Auf Wiedersehen, Drachen, junge Silfri... Dann wandte er sich zu Ártali und blickte ihm in die Augen. Ohne dass sich seine Lippen bewegten hörte Ártali die sanfte Stimme in seinem Kopf: „Ich bin Alfur aus dem Hause der Eldhrímnir, Prinz der Waldelfen, Herrscher über Erlendur hinter dem Elfenpfad. Dein Vater möchte dir etwas erzählen... Geschichten aus alter Zeit... Ártali blickte zu seinem Vater und sah in seinen Augen, dass auch er die Stimme des Waldprinzen hörte – er schüttelte unmerklich den Kopf.
Lächelnd drehte sich der Prinz der Elfen um und ging hinaus. Kurz drehte er sich vor dem Hinaustreten noch einmal um und blickte Silfri an. Ártali konnte seine Stimme nicht hören doch er war sicher, dass der Prinz der Elfen gerade jetzt mit Silfri „sprach. Er sah es in ihren Augen. Als der Waldprinz sich umdrehte und hinaus ging, meinte Ártali, Silfri lächeln zu sehen. Es fiel ihm jetzt erst auf, wie schön er es fand, wenn Silfri lächelte und wie selten das in letzter Zeit vorkam.
Kurze Zeit standen alle überwältigt von dieser Szene da, bis sich Blika ein Herz nahm und sie alle in die Realität zurückholte: „Was möchtet ihr heute abend essen?
Ártali und Silfri sahen sich kurz an und ihnen war klar, dass sie sobald wie möglich unter vier Augen reden mussten.
Und Ártali sah seinen Vater an. Was hatte er ihm zu erzählen?
Der Besuch des Waldprinzen schien etwas geändert zu haben. Die kleine, überschaubare Welt, die Ártali kannte, hatte sich geändert. Es gab irgendwo das Volk der Elfen, im Wasser lebten wohl doch noch andere Drachen. Aber warum hatte er noch nie einen der anderen Drachen gesehen? Und warum wusste sein Vater davon und hatte ihm nie etwas davon erzählt? Er hielt es für besser, an diesem Abend nichts mehr zu seinem Vater zu sagen. Er musste ja auf jeden Fall gleich nach dem Essen mit Silfri unter vier Augen sprechen. Aber gleich morgen würde er seinen Vater fragen. Und er würde ihn erst in Ruhe lassen, wenn er ihm alles erzählt hatte, was er bisher vor ihm verschwiegen hatte...!
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