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Er war müde. Er kehrte in sein Arbeitzimmer zurück. Seine Sachen waren schon seit Tagen gepackt. Doch erst heute fühlte er, dass es so weit war. Er war bereit.
Und sie würde auch bald bereit sein. Das Wissen würde in sie zurückkehren. Dafür hatte er gesorgt. Die Träume waren da. Sie würden klarer werden mit der Zeit. Und mit ihnen das Wissen.
Fengur machte sich auf den Weg. Der Stein war im Rollen. Er musste zu den anderen gehen. Sie würden auf ihn warten, wenn sie dem Kodex folgten. Entscheidungen wurden nie allein getroffen.
Er durchquerte die Eingangshalle. Wann er wieder zurückkehren würde, war unklar. Vielleicht nie mehr. Er verdrängte diesen Gedanken.
Er schritt über die großen Steinplatten in der Eingangshalle, in die der Kodex eingemeißelt war:
Die Mächte ordnen sich allein, vertraue, du sollst den Stein nicht selbst ins Rollen bringen. Hüte du das Wissen und handle stets mit Weisheit und Bedacht, halte dich verborgen und bedenke dies: Die Entscheidung, die die Welt verändert, ist zu schwer, um sie allein zu tragen.
Diese Sätze waren insgesamt in drei Sprachen kreisrund in den Stein gemeißelt. In der Mitte prangte die große Steinplatte mit den vier Wagschalen.
Fengur ging durch die große Eingangstür. Er ließ sie offen stehen. Es gab nichts mehr zu verbergen. Er schritt mit schnellen Schritten durch die Nacht. Bald war seine Gestalt im Dunkel verschwunden. Der Türflügel schwankte im Wind – es waren Worte in das alte Holz geschnitzt. Es war nur noch wenig zu lesen. ...aus den Qualen, den uralten Schatz... Die Tür schlug zu. Viele, viele Kilometer weiter erwachte sie aus dem Schlaf.
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