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Aber das schönste Zimmer war für Ártali das Zimmer, in das sich sein Vater zurückzog, wenn er seine Ruhe haben wollte. Wenn er versprach, sich ganz ruhig zu verhalten, durfte Ártali manchmal mit – ansonsten war das Zimmer abgeschlossen. In diesem Zimmer gab es keine Fenster, es lag ganz unter der Erde und um hineinzukommen, musste man erst einmal das versteckte Schloß an der versteckten Tür hinterm Küchenschrank finden!
Es gab hier Bücherregale, die bis zur Decke reichten und vollgestopft waren mit Büchern, alten Pergamentrollen und merkwürdigen Geräten, Kristallkugeln und anderem Krimskrams.
Sein Vater saß dann ganz oft in seinem gemütlichen Sessel beim Licht einer Fackel und las in seinen Büchern. Sie waren in einer fremden Sprache geschrieben, die Ártali nicht verstand. Am liebsten mochte Ártali das Stück Pergament, das eingerahmt an der Wand hinter dem Sessel hing – es war alt, zerfranst an den Rändern und man konnte nur noch schwach erkennen, was darauf stand.
Ártali konnte das Pergament nicht lesen – aber er mochte die Zeichnung, die über dem kurzen Text nur noch ganz bleich zu sehen war: Eine Waage mit vier Waagschalen, die mit unterschiedlichen Zeichen versehen waren und drei verschnörkelte und gebogene Linien, die das Emblem in vier Teile teilten und gleichzeitig das ganze in einem Kreis einschlossen.
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